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Hirsch und Rotwild

Rotwild - Naturgeschichte

Unter den Hirscharten (Cerviden) ist das Rotwild von besonderer Bedeutung und heute unsere größte freilebende Wildart (nach dem Auerochsen, Wisent-, Elch und Wildpferd ausgerottet bzw. aus der freien Wildbahn verdrängt sind). Alle Cerviden sind wiederkäuende Paarhufer. Ein gemeinsames Merkmal sind die Geweihe der männlichen Tiere. Beim Rothirsch ist das Geweih besonders umfangreich als Imponierorgan und Blickfang entwickelt. Geweihe bestehen im Unterschied zu den Hörnern der Boviden aus Knochensubstanz, sie werden jährlich abgeworfen und neu gebildet. Das Rotwild lebt in Rudeln. Zu Beginn der Brunft ziehen die Kahlwildrudel zu den gewohnten Brunftplätzen, wo sich dann auch die Hirsche einfinden. Hier ist der Platzhirsch ihr Gebieter, während die Beihirsche am Rande der Rudel mit mehr oder wenig Erfolg versuchen, zum Beschlag zu kommen.

 

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Rotwild war ursprünglich in offenen oder licht bewaldeten Waldsteppen und Auen beheimatet. Die Landeskultur und Besiedlung hat es in geschlossene Waldgebiete zurück gedrängt. Es kommt heute bei uns nur noch in mehr oder weniger großen voneinander isolierten Rückzugsgebieten vor. Meist in Mittelgebirgswäldern, den Bergwäldern der Alpen sowie in großen Waldgebieten des Flachlandes und vereinzelt noch in Flussauen.

 Das nächste natürliche Vorkommen finden sie im Raume Kirchhellen.

Als ursprünglicher Steppenbewohner ist Rotwild ausgesprochener Grasfresser und weidet am liebsten Gräser und Kräuter der offenen Flächen ab. Im Wald besteht seine Äsung aber auch weitgehend aus Trieben von Laub, Nadelhölzern, Pilzen und Waldfrüchten aller Art, wie Eicheln, Bucheckern, Wild-, Obst - und Vogelbeeren.

Rotwild hört und riecht sehr gut, während es zwar auch gut sieht, aber unbewegte Objekte schlecht erkennt.

Verfärben nennt man den Haarwechsel im Frühjahr und Herbst. Beim männlichen Hirschkalb entwickeln sich gegen Ende des ersten Lebensjahres die knöchernen Stirnzapfen. Zu Beginn des zweiten Lebensjahres entstehen als Erstlingsgeweih meist einfache Spieße.

Die Brunftzeit dauert drei bis vier Wochen, etwa von Mitte September bis Mitte Oktober. Dann schreien auch in unserem Gatter die Hirsche.

Die Tragzeit beträgt 34 Wochen. Die Setzzeit fällt im Wesentlichen in den Juni.

 

 

Zwillingsgeburten kommen häufiger vor als beim Rotwild. Im Gegensatz zum Rot- und Sikawild suhlt Damwild nicht. Es sieht besser als Rotwild und ist mehr tagaktiv, weil weniger empfindlich gegen Störungen.

 

Fotos: A. Pomplun

 

 

 

 

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