Anfahrt und allgemeine Informationen

Zieladresse:

Heissiwald, Weg zur Platte, 45133 Essen
Anfahrt mit dem Auto:
A52 bis Ausfahrt Essen-Bredeney, dann abbiegen auf die B224 Richtung Essen-Werden. Vor dem Abstieg ins Ruhrtal, hinter der Weinhandlung SteilLage (auffällige gelb-orangefarbene Hausfassade), rechts abbiegen in den Weg zur Platte. Diesen bis zum Waldrand durchfahren (ca. 600 Meter). Vom dortigen Parkplatz (linke Seite) sind es ca. 500 m Waldspaziergang bis zum Gehege.
 
Mit ÖPNV:
Buslinie 169 / 79 bis zur Haltestelle "Waldschänke". Dann den Weg zur Platte ca. 600 m entlag gehen bis zum Waldrand. Von dort sind es ca. 500 m Waldspaziergang bis zum Gehege.
 
Oder: 
Mit der S6 bis zum S-Bahnhof Essen-Werden, dann den Berg hinauf gehendabei rechts halten. Am Landgasthaus "Zum Purzelvorbei, kurz danach am Restaurant "Villa Vue" links abbiegen. Ca. 100 Meter weiter sehen Sie das Gehege auf der linken Seite.
 
 
Anfahrt zum Heissiwald
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Parkplatz

Rund 100 Meter nach der Hausnummer 47 auf dem Weg zur Platte befindet sich auf der linken Seite ein Parkplatz.
Eintrittspreise, Öffnungszeiten

Stets kostenlos zugänglich.

Sind bei Ihnen Hunde erlaubt?

Ja, Leinenzwang (Waldgebiet)

Gibt es einen Kiosk oder Restaurant in der Nähe des Geheges?

Am Rande des Waldgebietes:
Landgasthaus Zum Purzel, Wilhelm-Bernsau-Weg 90, 45239 Essen, Tel. 0201 / 491135;
Villa Vue - Essen und Aussicht, Weg zur Platte 73, 45239 Essen, Tel. 0201 / 491237;
Waldschänke, Bredeneyer Str. 232, 45133 Essen, Tel. 0201 / 412933.

Ist ein Picknickplatz vorhanden?

Ja, ein großer Unterstand mit Wiese befindet sich am Gehege.
Wiese und Schutzhütte werden nicht vermietet, eine Grillmöglichkeit ist nicht gegeben.

Gibt es besondere Angebote für Kinder?

Futtersammelaktion im Herbst; Osterfest mit Ostereier-Suchen im Frühjahr.  

Aktuelle Termine siehe "Termine 2018".

Ist das Gehege/Wildgatter behindertengerecht und mit einem Rollstuhl zu erreichen?

JabedingtEs liegt in einem Waldgebiet mit breiten Wegen.

Februar 2012:

Die Tiere des Wildgeheges sorgen immer wieder Überraschungen. Momentan sind es die Wildschweine, die mit unerwartetem Nachwuchs für Staunen sorgen, denn seit einigen Tagen läuft ein kleiner Frischling auf seinen kurzen Beinchen fröhlich quiekend durchs Gehege.

Wie, jetzt, Anfang Februar? Fragt sich da so mancher Spaziergänger, denn normalerweise kommen die jungen Wildschweine nach der Paarungszeit (November bis Januar) und einer Tragezeit von ca. 115Tagen („drei Monate, drei Wochen und drei Tage“) erst zwischen März bis Mai zur Welt. Aber anscheinend hat der warme Winteranfang diesen Rhythmus verschoben, so dass der kleine Kerl bereits jetzt das Licht der Welt erblickte und nun vergnügt durch das Gehege tollt.

Der kleine Frischling wurde in einem warmen Nest im Unterstand der Tiere geboren. Im Durchschnitt bringt ein Weibchen etwa sieben Jungtiere zur Welt, diesmal bestand der Wurf allerdings nur aus einem einzigen Tier. Da Jungtiere während der ersten Lebenstage sehr empfindlich auf Kälte und Nässe reagieren, blieb die Bache zunächst gemeinsam mit dem kleinen Frischling im Geburtsnest. Im Alter von ca. drei Wochen kam sie dann das erste Mal mit ihm aus der schützenden Hütte ins Freie.

Im Gegensatz zu den ausgewachsenen Tieren mit ihrem grau-schwarzen, borstigen Fell, haben die Frischlinge hellgelbbraunes Fell mit vier bis fünf gelblichen Längsstreifen, Schulter und Hinterbeine sind gefleckt. Am Muster des Fells kann man jedes Tier eindeutig identifizieren, ähnlich wie durch den Fingerabdruck beim Menschen. Das weiche, wollige  Fell der Frischlinge schützt schlechter gegen Feuchtigkeit, als das der älteren Tiere. Nach drei bis vier Monate bekommen die Heranwachsenden dann allmählich ihr einfarbig bräunliches Jugendfell. Das ist grobhaariger, aber immer noch weich und hat weniger dichte Wollhaare als das Fell ausgewachsener Tiere. Im Oktober oder November wird der kleine Frischling dann vermutlich sein erstes grau-schwarzes Erwachsenen-Winterfell bekommen.

Solange der Boden gefroren war, gab es für den kleinen Kerl leider noch keine Möglichkeit zum Wühlen im Boden, was Wildschweine mit großer Begeisterung und Ausdauer tun. Diese Wühltätigkeit richtet auf Feldern und Wiesen oft großen Schaden an. Wildschweine sind Allesfresser und sehr anpassungsfähig. Sie durchwühlen bei der Nahrungssuche den Boden nach Wurzeln, Würmern, Mäusen, Schnecken und Pilzen, fressen Blätter, Triebe und Früchte zahlreicher Bäume und Sträucher sowie Kräuter und Gräser. Als Allesfresser nehmen sie auch Aas und Abfälle, Insekten und andere Kleintiere an. Eicheln und Bucheckern gehören zu ihrer Lieblingsnahrung. Daher leben sie auch bevorzugt in Laub- und Mischwäldern, wo es außerdem sumpfige Regionen sowie wiesenähnliche Lichtungen gibt.

Das Suhlen im Schlamm gehört ebenfalls zu den Lieblingsbeschäftigungen der Wildschweine. Es dient einerseits gerade im Sommer der Wärmeregulation, der Schlamm bildet aber auch eine Schutzschicht gegen stechende oder saugende Insekten und kapselt Hautparasiten ein. Diese werden dann durch ausgiebiges Scheuern an Bäumen mit grober Rinde wie Eichen, Kiefern und Fichten, oder an Baumstümpfen entfernt. Dieses Scheuern des Körpers an Bäumen ist notwendig, da Wildschweine sich wegen ihres kurzen, wenig beweglichen Halses nicht mit Hilfe ihres Gebisses putzen und von Schadinsekten befreien können.

Wir freuen uns sehr über den Nachwuchs und wünschen allen Besuchern viel Spaß beim Beobachten!

Der Waldlehrpfad im Heissiwald

Der Waldlehrpfad im Heissiwald wurde im Jahr 2000 von Forstwirten und Auszubildenden der Stadt Essen angelegt. Ein Großteil der ausgewiesenen Baum- und Straucharten befand sich schon im Bereich des Wildgeheges und musste nicht extra angepflanzt werden.

Der Waldbesucher findet auf einer kleinen Schautafel jeweils den Hinweis auf die Baumart.

Laubbäume:

Bergahorn, Birke, Eiche, Erle, Esskastanie, Rosskastanie, Spitzahorn, Feldahorn, Hainbuche, Kirsche, Esche, Robinie, Linde, Roteiche, Eberesche

Nadelbäume:

Lärche, Eibe, Fichte, Tanne,

Sträucher:

Brombeere, Efeu, Fasanenspiere, Gemeiner Schneeball, Ilex, Pfaffenhütchen, Weißdorn, Hasel, Hartriegel, Himbeere, Holunder, Wildrose, Wolliger, Schneeball

Ein Waldlehrpfad mit mythologischen Hinweistafeln befindet sich im Stadtwald Kettwig. Startpunkt des Rundganges ist die Eingangstafel am Ende der Straße An der Nittlau neben dem Friedhofseingang . Jedes Jahr, seit 1989 ,wird ein Baum des Jahres gekürt, welcher mit Haushaltsmitteln der Bezirksvertretung IX jedes Jahr gekauft und pressewirksam gepflanzt wird.

Bäume des Jahres

1989 Stiel - EicheKlicken Sie hier für eine größere Darstellung ca 800 KB
1990 Buche
1991 SommerLinde
1992 Bergulme
1993 Speierling
1994 Eibe
1995 Spitz - Ahorn
1996 Hainbuche
1997 Eberesche
1998 Wild - Birne
1999 Silber - Weide
2000 Sand - Birke
2001 Esche
2002 Wacholder
2003 Schwarz - Erle
2004 Weiß - Tanne
2005 Rosskastanie
2006 Schwarz - Pappel
2007 Wald - Kiefer
2008 Walnuss
2009 Berg – Ahorn
2010 Vogelkirsche
2011 Elsbeere
2012 Europäische Lärche
2013 Wild-Apfel
2014 Trauben-Eiche
2015 Feld-Ahorn

2016 Winter-Linde
2017 Fichte

Waldführungen für Gruppen und Schulklassen melden Sie bitte unter folgendem Kontakt an:

Grugapark
Schule Natur
Frau Dr. Schmidt-Eichholz
Tel. 0201 / 88 83 124

Seit diesem Herbst ist ein neu gepflasterter Weg mit einem kleinen Hügel im Gehege der Mufflons zu finden. Die neuen Einrichtungen sollen den Tieren zugutekommen und ihnen bei ihrer natürlichen Klauenabnutzung bzw. -pflege helfen. 

Zum Vorstand des Fördervereins Wildgatter - Essen Heissiwald e. V. sind zur Zeit gewählt:

 

 

1. Vorsitzender

Hans-Peter Huch

2. Vorsitzender

Armin Wuttke

Schatzmeister

Heinz Bittscheidt

Schriftführerin

Charlotte van Treek

Beisitzerin und Veranstaltungskoordinatorin

Marie-Luise Abts

Beisitzer und Pressesprecher

Michael Kallenberg

Beisitzer und "Osterhase"

Frank Kemper

Beisitzer und Internetbeauftragter

Jean Pierre Kurth

Beisitzerin und "Osterhäsin"

Ulrike Leggewie-Brohm

Beisitzer und Tierarzt

Dr. med. vet. Frank Möbius

 

Ehrenvorsitzende*: Antje Huber (†), Peter Volkmer

Kassenprüfer: Gaby Hurtz, Friedrich Kaschub

 

* mehr dazu in der Rubrik "Unsere Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden".

 

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